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Keine Neuregelungen für Werkstätten für behinderte Menschen – Verlängerung der bestehenden Maßnahmen bis zum 9. Mai 2021

16. Apr 2021

Die Corona-Betreuungsverordnung NRW wurde bis zum 9. Mai 2021 verlängert. Konkrete Neuregelungen auf Bundesebene hat es aktuell nicht gegeben. Ein Betretungsverbot für Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) ist weiterhin nicht zu erwarten. Der Landschaftsverband Rheinland verlängert daher seine Regelungen in Absprache mit dem MAGS zunächst ebenfalls bis zum 9. Mai 2021.

Es ist weiterhin unser gemeinsames Bestreben, die Leistungen der Teilhabe am Arbeitsleben sicherzustellen und dabei die Anwesenheitszahlen in der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf das notwendige Maß zu reduzieren, um das Infektionsrisiko weiter zu verringern. Daher gibt es kein generelles Betretungsverbot für die Werkstätten für behinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen, aber weiterhin einen großen Ausgestaltungsspielraum bei der Leistungserbringung für die WfbM. Es wird sorgfältig abgewogen zwischen der Bedeutung des Werkstattbesuches für die Teilhabe der Menschen mit Behinderung einerseits und dem Bedarf nach Kontaktreduzierung im Hinblick auf das Infektionsgeschehen andererseits.

In welcher Form die Teilhabe am Arbeitsleben erfolgt, wird für die Zeit des Lockdowns in das Ermessen der Beschäftigten und der jeweiligen Werkstätten gestellt. Hierbei gibt es grundsätzlich weiterhin folgende drei Möglichkeiten:

• Teilhabe am Arbeitsleben in der Werkstatt
• Teilhabe am Arbeitsleben in der eigenen Wohnung
• Teilhabe am Arbeitsleben in der stationären/teilstationären Wohnform

Welche dieser drei Möglichkeiten gewählt wird, erfolgt in Abstimmung zwischen den Werkstätten und den jeweiligen Beschäftigten. Voraussetzung für ein Angebot außerhalb der Werkstätten ist, dass die Werkstätten in (niedrigschwelliger) Form ein Teilhabeangebot sicherstellen. Beteiligte Dritte (Wohnheime/Angehörige) sind in die Entscheidung einzubeziehen, die Maßnahmen sind entsprechend abzustimmen.

Ein zentraler Baustein bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie ist aktuell und auf absehbare Zeit die Durchführung präventiver Reihentests in der WfbM.

Wir hoffen, dass durch diese Regelungen sowohl den berechtigten Sorgen der Beschäftigten und dem Bedarf nach Kontaktreduzierungen als auch dem Bedarf nach Teilhabe Rechnung getragen werden kann.

Corona-Betreuungsverordnung NRW ab dem 12. April 2021

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