
Der Zeitraum der frühen Kindheit ist für die Persönlichkeitsentwicklung, für die Entwicklung der geistigen und der grob- und feinmotorischen Entwicklung unserer Kinder von entscheidender Bedeutung. Dieser Lebensabschnitt prägt, ähnlich wie der Schuleintritt und die Pubertät, die Einstellung des Kindes zum Leben.
Die Kindertagesstätte kann dem Kind einen erweiterten Lebens- und Erfahrungsraum ausserhalb der Familie bieten und ihm so viele Denkanstöße, Anregungen und Möglichkeiten des sozialen Miteinanders geben, so wie es im GTK beschrieben ist. Die Lebenssituation unserer behinderten und nicht behinderten Kinder hat sich, im Gegensatz zu früher sehr verändert. Die Medien bestimmen unser Zeitalter; eine hohe Verkehrsdichte und der Anstieg der Bevölkerungszahlen lassen den Kindern wenige Spielräume und bilden ein hohes Maß an Aussenreizen und Überangeboten. Die Kinder haben wenig Zeit und Raum diese ganzen Reize zu verarbeiten. Unser integratives Familienzentrum Alsenbande ist eine Einrichtung, in der die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung im Mittelpunkt unserer Arbeit steht.
„ Hier leben und lernen die Kinder miteinander- und lernen dabei auch miteinander zu leben“ Zitat aus: Wolfgang Dichans “ Der Kindergarten als Lebensraum für behinderte und nicht behinderte Kinder“ S.20 Wir möchten den Kindern Sicherheit und Verlässlichkeit geben und ihnen ein Umfeld schaffen, in dem sie Raum, Zeit und Ruhe erfahren können.

Unser Beitrag zur Bildungsvereinbarung
Wir stellen uns den aktuellen Anforderungen, nach Pisa, durch ein gut zusammenarbeitendes interdisziplinäres Team. Das pädagogische und therapeutische Team kommt dem Bildungsauftrag nach durch
- genaue Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung jedes Kindes
- Erstellung eines individuellen Förderplanes für jedes Kind
- Arbeit am und mit dem Kind in Einzel- oder Gruppenförderung, nicht nur für Kinder mit Behinderungen
- Fallbesprechungen
- Hilfeplangespräche unter Einbeziehung der Eltern


16. Mai 2013, 19.30 Uhr

