1959 Gründung der Ortsvereinigung der Lebenshilfe in Solingen als eine der ersten Elterninitiativen in Deutschland.
1961 Die Lebenshilfe für Behinderte - Ortsvereinigung Solingen e. V. gründet eine Anlernwerkstatt.
1965 Diese Anlernwerkstatt wird in eine beschützende Werkstatt umbenannt.
1975 Die beschützende Werkstatt wird in eine Werkstatt für Behinderte umgewandelt. Diese Werkstatt wird vom Kostenträger als solche anerkannt. Träger der Werkstatt bleibt nach wie vor die Lebenshilfe Ortsvereinigung Solingen e.V.
1978 Die Lebenshilfe gründet in Solingen zusätzlich zur Werkstatt eine Frühförder- und Beratungsstelle für Familien mit behinderten Kindern.
1979 Die Lebenshilfe eröffnet einen ersten Sonderkindergarten.
Bis zum Jahr 1981 zieht die Werkstatt mehrfach um und erweitert sich stetig auf 200 Arbeitsplätze.
1982 Die Lebenshilfe Werkstatt für Behinderte wird als gemeinnützige GmbH gegründet. Träger war und ist die Lebenshilfe Ortsvereinigung Solingen e.V.. In diesem Jahr wird das heutige Hauptgebäude an der Freiheitstraße bezogen.
1982 Die Werkstatt erhält ein eigenes Gärtnereigebäude mit Gewächshäusern und einem Werkbereich für die Abteilung Garten- und Landschaftsbau an der Langhansstraße.
1988 Planung und Gründung einer Zweigwerkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung.
Bis 1989 Ausbau der Werkstatt auf 250 Arbeitsplätze.
1994 Das Hauptgebäude an der Freiheitstraße wird durch ein weiteres Gebäude in unmittelbarer Nähe mit eigener Zufahrt von der Alsenstraße her erweitert. Hier ist Platz geschaffen für 105 zusätzliche Arbeitsplätze.
1997 Einweihung der Integrativen Kindertagesstätte "Alsenbande" auf der Alsenstraße.
1999 Zweigwerkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung an der Erferstraße wird eingeweiht. Dieser Werkhof für Menschen mit psychischer Erkrankung zieht in ein angemietetes Gebäude.
2002 Dependance bei der Firma ZWILLING J. A. HENCKELS AG mit heute fast 80 Beschäftigten im Bereich Kommissionierung und Verpackung wird gegründet. Eine Landschaftspflegegruppe mit eigenen Räumen bei der Genossenschaft Spar- und Bauverein in Solingen wird eingerichtet.
2003 Gründung des Integrationsunternehmens "Integra" in Solingen. Die von der Werkstatt getragene "Integra" unterhielt das Café Sol in der Solinger Innenstadt und betrieb über mehrere Jahre die Kantine im Werk der ZWILLING J. A. HENCKELS AG.
2003 Ausgliederung der Kindertagesstätte und der Frühförder- und Beratungsstelle gemeinsam in eine eigenständige gemeinnützige GmbH. Diese führt den Namen "Lebenshilfe gemeinnützige Gesellschaft für integrative Kinder- und Jugendförderung mbH Solingen".
2004 Gründung des Integrationsunternehmens "anders leben - Eissporthalle Solingen" zum Betrieb der Solinger Eissporthalle. Dieses Integrationsunternehmen wird direkt von der Lebenshilfe Ortsvereinigung Solingen e. V. getragen.
2006 Gründung des Integrationsunternehmens GENESIS "Gemeinnützige neue Servicegesellschaft in Solingen GmbH" durch die Lebenshilfe Ortsvereinigung Solingen e. V. gemeinsam mit der St. Lukas Klinik GmbH in Solingen. Das Integrationsunternehmen betreibt eine im Jahr 2007 neu errichtete Großküche zur Belieferung von verschiedenen Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen, allen Einrichtungen der Lebenshilfe und weiteren externen Kunden. Außerdem bietet sie weitere Dienstleistungen für Krankenhäuser, Altenheime oder andere Beherbergungsbetriebe an.
2006 übernimmt die Integra die Schwebefähre über die Wupper und eine erste Gastronomie im Brückenpark Müngsten.
2010 erbaute die Lebenshilfe im Brückenpark Müngsten unter der berühmten "Müngstener Brücke" ein mit Corten-Stahl verkleidetes Gastronomiegebäude in dieser spannungsreichen Umgebung. Die "Integra Solingen gemeinnützige GmbH" betreibt die Gastronomie "Haus Müngsten" mit einem Bistro-, Restaurant- und Imbissangebot im Innen- und Außenbereich.
Im Südpark vor dem ehemaligen Hauptbahnhof in Solingen entstand 2010 das neue "WISUB"-Gebäude. In diesem Gebäude befinden sich eine Werkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung, ein großes Hochregallager für die Kommissionierung der ein- und ausgehenden Waren sowie das Lebenshilfe-Haus mit der Frühförder- und Beratungsstelle und verschiedenen Büros der Lebenshilfe.




