1961 Die Lebenshilfe für Behinderte - Ortsvereinigung Solingen e. V. gründet eine Anlernwerkstatt.
1965 Diese Anlernwerkstatt wird in eine beschützende Werkstatt umbenannt.
1975 Die beschützende Werkstatt wird in eine Werkstatt für Behinderte umgewandelt. Diese Werkstatt wird vom Kostenträger als solche anerkannt. Träger der Werkstatt bleibt nach wie vor die Lebenshilfe Ortsvereinigung Solingen e.V.
1978 Die Lebenshilfe gründet in Solingen zusätzlich zur Werkstatt eine Frühförder- und Beratungsstelle für Familien mit behinderten Kindern.
1979 Die Lebenshilfe eröffnet einen ersten Sonderkindergarten.
Bis zum Jahr 1981 zieht die Werkstatt mehrfach um und erweitert sich stetig auf 200 Arbeitsplätze.
1982 Die Lebenshilfe Werkstatt für Behinderte wird als gemeinnützige GmbH gegründet. Träger war und ist die Lebenshilfe Ortsvereinigung Solingen e.V.. In diesem Jahr wird das heutige Hauptgebäude an der Freiheitstraße bezogen.
1982 Die Werkstatt erhält ein eigenes Gärtnereigebäude mit Gewächshäusern und einem Werkbereich für die Abteilung Garten- und Landschaftsbau an der Langhansstraße.
1988 Planung einer Zweitwerkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung.
Bis 1989 Ausbau der Werkstatt auf 250 Arbeitsplätze.
1994 Das Hauptgebäude an der Freiheitstraße wird durch ein weiteres Gebäude in unmittelbarer Nähe mit eigener Zufahrt von der Alsenstraße her erweitert. Hier ist Platz geschaffen für 105 zusätzliche Arbeitsplätze.
1997 Einweihung der Integrativen Kindertagesstätte "Alsenbande" auf der Alsenstraße.
1999 Zweitwerkstatt für Menschen mit psychischer Erkrankung an der Erferstraße wird eingeweiht. Dieser Werkhof für Menschen mit psychischer Erkrankung zieht in ein angemietetes Gebäude.
2002 Dependance bei der Firma ZWILLING J. A. HENCKELS AG mit heute fast 80 Beschäftigten im Bereich Kommissionierung und Verpackung und als Landschaftspflegegruppe bei der Genossenschaft Spar- und Bauverein in Solingen werden eingerichtet.
2003 Gründung des Integrationsunternehmens "Integra" in Solingen. Die von der Werkstatt getragene "Integra" unterhält heute das Café Sol in der Solinger Innenstadt, betreibt die Kantine im Werk der ZWILLING J. A. HENCKELS AG und außerdem die Schwebefähre und Gastronomie im Brückenpark Müngsten.
2003 Ausgliederung der Kindertagesstätte und der Frühförder- und Beratungsstelle gemeinsam in eine eigenständige gemeinnützige GmbH. Diese führt den Namen "Lebenshilfe gemeinnützige Gesellschaft für integrative Kinder- und Jugendförderung mbH Solingen".
2004 Gründung des Integrationsunternehmens "anders leben - Eissporthalle Solingen" zum Betrieb der Solinger Eissporthalle. Dieses Integrationsunternehmen wird direkt von der Lebenshilfe Ortsvereinigung Solingen e. V. getragen.
2006 Gründung des Integrationsunternehmens GENESIS "Gemeinnützige neue Servicegesellschaft in Solingen GmbH" durch die Lebenshilfe Ortsvereinigung Solingen e. V. gemeinsam mit der St. Lukas Klinik GmbH in Solingen.
Das Integrationsunternehmen betreibt eine im Jahr 2007 neu errichtete Großküche zur Belieferung von verschiedenen Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen, allen Einrichtungen der Lebenshilfe und weiteren externen Kunden. Außerdem bietet sie weitere Dienstleistungen für Krankenhäuser, Altenheime oder andere Beherbergungsbetriebe an.

